Luma-Einblicke:

Wie Technologie Beratern helfen kann, sich an die Verbraucherpflicht anzupassen

Im Juli 2021 wurde der Consumer Duty-Bericht von der britischen Financial Conduct Authority mit dem ausdrücklichen Ziel vorgelegt, den Schutz für Kunden zu erhöhen, die Unternehmen nutzen, die Produkte oder Dienstleistungen entweder vertreiben oder herstellen, einschließlich Finanzverwaltungsunternehmen. Der Bericht enthält mehrere Vorschläge, die Unternehmen in diesen Branchen umsetzen sollten, damit ihre Kunden fair behandelt werden und ihr Wohl an erster Stelle steht. Nach heutigem Stand handelt es sich bei diesen Vorschlägen lediglich um Empfehlungen und noch nicht um umfassende Regeln, die Unternehmen befolgen müssen. Es besteht die Hoffnung, dass das Inkrafttreten dieser Vorschläge zu einem stärkeren Vertrauen der Öffentlichkeit in die Unternehmen führt, auf die sie sich verlassen.

Was bedeutet das für Vermögensverwaltungsfirmen, deren Berater von ihren Kunden für ihr finanzielles Geschick und fundierte Anlagekenntnisse bezahlt werden? Das Ergebnis hängt von der Übernahme der Vorschläge aus dem Bericht und der Spezialisierung der Berater auf konkrete Finanzdienstleistungen ab. Für Berater und Firmen, die mit unkomplizierten, traditionellen Anlageinstrumenten (z. B. Aktien, Anleihen und Fonds) handeln, sollten die Parameter des Berichts eine leicht zu überwindende Hürde darstellen.

Doch für Berater, die alternative Anlagen in die Portfolioallokation ihrer Kunden einbeziehen, könnte sich das „Business-as-usual“ drastisch ändern. Wie im Consumer Duty-Bericht dargelegt, besteht das Hauptziel des Berichts darin, Veränderungen zu beeinflussen, die Unternehmen dazu bringen, „zu handeln, um den Einzelhandelskunden gute Ergebnisse zu liefern“. Im Anlagekontext bedeutet das, dass der Einfluss einzelner Produkte oder Anlageklassen auf das gesamte Portfolio berücksichtigt werden muss. Da viele Alternativen außerhalb des Kernanlagesystems eines Beraters angesiedelt sind, kann es schwierig sein, ihre Auswirkungen auf einen breiteren Portfoliokontext zu quantifizieren.

Der Consumer Duty-Bericht betont auch die Notwendigkeit, dass Unternehmen die Ergebnisse, die ihre Kunden erleben, klar definieren, überwachen und nachweisen können. Mit einem Wort: Eignung. Das Problem hierbei ist, dass es keine Garantie dafür gibt, dass die Daten verfügbar sind, die für die ordnungsgemäße Definition der Eignung erforderlich sind.

Einige alternative Anlagen sind naturgemäß nichtlinear. Strukturierte Produkte verfügen beispielsweise über eingebettete Ereignisse, die während ihres gesamten Reifeprozesses stattfinden. Es kann schwierig sein zu bestimmen, wann ein Produkt seine Obergrenze für die „maximale Rendite“ erreicht hat, insbesondere wenn es frühzeitig positive Gewinne aufweist. Für einen Investmentmanager, der die Zukunft nicht vorhersagen kann, ist es nahezu unmöglich zu entscheiden, ob ein Kunde frühzeitig verkaufen sollte, um die größte Rendite im Lebenszyklus der Investition zu erzielen.

Dies ist das Rätsel, das der Consumer Duty-Bericht aufwirft. Finanzberater stecken in der Zwickmühle. Was ist die Lösung?

Die beste Lösung liegt in der Technologie.

Die meisten Berater und Vermögensverwalter greifen auf andere Weise auf Alternativen zu als auf traditionelle Vermögenswerte. Die zur Abwicklung von Mainstream-Transaktionen eingesetzte Finanztechnologie ist häufig nicht darauf ausgelegt, auch alternative Transaktionen abzuwickeln. Es ist, als ob sie verschiedene Sprachen sprechen. Es sind neue Wege zur ordnungsgemäßen Verwaltung von Alternativen erforderlich, und einige, wie beispielsweise die preisgekrönte Fintech-Plattform von Luma, können die erforderlichen Erkenntnisse liefern, um den im Consumer Duty-Bericht angekündigten Anforderungen gerecht zu werden.

Dies ist einer der Hauptgründe, warum Luma von Broker-/Händlerfirmen, RIA-Büros und Privatbanken auf der ganzen Welt übernommen wird. Es bietet Finanzfachleuten eine vollständig anpassbare, unabhängige Buy-Side-Technologieplattform, die ihren Benutzern die Möglichkeit gibt, den gesamten End-to-End-Prozesslebenszyklus zu überwachen, indem sie eine Reihe von Lösungen anbietet.

Technologie ist möglicherweise die beste und einzige Möglichkeit, die Entwicklung maßgeschneiderter neuer Produkte voranzutreiben, bei der auch die Kundenergebnisse im Mittelpunkt des Prozesses stehen. Im Hinblick auf die kontinuierliche Eignung verfügen Technologien wie Luma über entwickelte Module (wie den Lifecycle Manager), die Alternativen mit bewährter Konsistenz überwachen können. Diese technologischen Lösungen eröffnen die Möglichkeit, die Ereignisse alternativer Anlagen mit traditionellen Anlagen in Einklang zu bringen, sodass Berater über die Daten verfügen, die sie zur Einhaltung regulatorischer Systeme benötigen.

Letztendlich verringert dies das Stigma der „Komplexität“, das manche alternativen Anlagen mit sich bringen. Fintech wächst mit der Nachfrage, sodass Berater, die eine stärkere Diversifizierung ihrer Portfolios wünschen, auch neue verbraucherorientierte Verpflichtungen erfüllen können, ohne auf ihre Optionen verzichten zu müssen.

Der Consumer Duty-Bericht wurde noch nicht verabschiedet, aber Unternehmen sollten neue Technologien einführen, die das Erlebnis und die Ergebnisse für ihre Kunden verbessern. Wenn sie jetzt zustimmen, erhalten sie möglicherweise früher Zugang zu einer breiteren Palette von Anlagelösungen, wenn die Vorschläge zur Verbrauchersteuer verabschiedet werden.

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